Ernährung: Immunsystem aufbauen

Bild von Jill Wellington auf Pixabay

In Tagen wie diesen, ist es wichtig sein Immunsystem aufzubauen und zu unterstützen. Im wesentlichen sollten wir einige Dinge beachten, die unser Körper benötigt, um sich vor den negativen Einflüssen von Aussen aber auch von Innen her schützen.

Das wichtigste aber vorab: Es ist nicht entscheidend, dass man Dinge tut und macht, die jemand aus Eigenerfahrung sammelt und darum das Produkt als ein “Must have” an Dich weitergeben möchte. Entscheidend ist und bleibt die Selbsterfahrung und das hineinspüren in den Körper. Man muss herausfinden, was einem SELBST und nicht was anderen gut tut.

Ich habe aus Eigenerfahrung herausgefunden, was mir gut tut und vor allem mein Immunsystem unterstützt und mich vor Krankheiten, Keimen und Viren schützt. Die Erfahrung zeigt vor allem, dass diese Mittel ein hohes Mass an Prävention haben und die Abwehrkräfte aufbauen. Nicht nur in Corona Zeiten sollten wir dafür sorgen, dass wir für das Immunsystem einiges beachten sollen.

Innere oder äussere Einflüsse?

Zum einen sind das innere Einflüsse und zum anderen äussere Einflüsse. Beide gehören also auf ihre Art und Weise “bekämpft”. Wenn Du einen Virus oder Bakterien bekämpfst, dann muss das immer von Innen geschehen. Hier werden dir weder Salben noch andere Hausmittel die zur äusseren Anwendung benutzt werden, helfen. Sind es Verletzungen, die von äusseren Einflüssen kommen, helfen Dir Massnahmen die man mit äusseren Hilfsmittel bekämpfen kann. Hier gilt selbstverständlich Ursachenforschung. Der Schmerz ist nie der Auslöser. Nehmen wir an, Du hast Kopfschmerzen und findest heraus, dass diese von der Wirbelsäule kommen, dann musst Du auch von aussen einwirken um einen Heilungsprozess starten zu können. Wenn Du aber weißt, dass die Kopfschmerzen innerlich bedingt sind, dann musst Du auch innere Hilfen in Anspruch nehmen und zuführen. Das gleiche gilt für innere Verletzungen und Schädigungen. Bakterien, Keime und Viren können deinen Körper aus dem Gleichgewicht bringen. Umso nützlicher ist es, diese Dinge auch wieder von Innen zu heilen.

Die Nummer 1 – Die Aroniabeere

Ich kann es nicht oft genug sagen. Die Aroniabeere ist und bleibt dass beste natürliche Mittel zur Bekämpfung vieler Arten von Krankheiten und Dysfunktionen im Körper. Seit vielen Jahren versorge ich mich mit der Aroniabeere aus natürlicher Herstellung. Der Aroniabauer Josef Schreiberhuber in Haag (Niederösterreich) ist für mich nicht nur von der Qualität der Beste, sondern auch die Person Josef Schreiberhuber fasziniert mich immer wieder. Aufgrund seiner Demut zum Leben und seiner Erfahrung mit der Aroniabeere ist und bleibt der Kräuter und Bio-Bauer der Beste seiner Zunft. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich einmal Zeit nehmen um mit Josef zu sprechen und sich über den Saft zu erkundigen. Keine andere Pflanze oder anderes Lebensmittel verfügt aber über einen so hohen Anteil an Anthocyanen wie die Aroniabeere. Anthocyane, den Flavonoiden zugehörig, bringen viele gesunde Wirkungen, die potenten Antioxidantien wirken beispielsweise antiviral, entzündungshemmend und gegen Krebs.  Vorsicht ist geboten, was den Kauf von Aronia in den Supermärkten betrifft. Ich würde hier die Finger weg lassen. Auch wenn er im Vergleich um einiges Kostengünstiger ist. Hier steht Qualität vor Preis.

Vitamin D – Bewegung und Sonnenlicht ist unumgänglich

Vitamin D in Zeiten wie diesen ist das nächste, was unseren Körpern fehlt. Speziell in den Wintermonaten wo wir nachweislich weniger an der frischen Luft sind und das Sonnenlicht nicht gerade in Hülle und Fülle uns bestrahlt. Vitamin D wird beim Menschen zum größten Teil unter Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet, die Aufnahme über die Nahrung hat nur einen geringen Anteil an der Versorgung mit Vitamin D. Vor allem Lebensmittel tierischen Ursprungs enthalten Vitamin D. Fettreiche Fische, wie Makrele, Lachs oder Hering sind gute Vitamin D-Lieferanten. Butter, Eier, Leber und Speisepilze enthalten ebenso Vitamin D.

Achtung: Ein Großteil der Haut muss über einen bestimmten Zeitraum (20 min.) der Sonne ausgesetzt werden. Bis zu 90% des Vitamin D Bedarfs sollte auf diese Weise gebildet werden, denn nur etwa 5 bis 10% des benötigten Vitamin D kann über die Nahrung aufgenommen werden.

Die Bewegung in der freien Natur ist unumgänglich und sollte unabhängig der Witterung erfolgen. Meiner Empfehlung: “10.000 Schritte am Tag erspart den Weg zum Arzt”. Wer darüber hinaus noch Sport macht, kann nichts falsch machen. Entscheidend ist und bleibt aber das Selbstempfinden. Was tut mir gut und was tut mir weniger gut – das ist und bleibt die Frage.

Vitamin C und Aronia-Öl

Was den täglichen bedarf an Vitamin C abdeckt und bedeutet, kann man zuweilen im Internet nachlesen. Das wir Vitamin C im täglichen Leben benötigen steht ausser Frage und sollte über Obst und Gemüse zu sich genommen werden. Darüber hinaus nutze ich reines Vitamin C (Ascorbinsäure) von der Apotheke. Wenn ich spüre das irgendwas im Anmarsch ist und ich mich schlapp fühle, nehme ich eine Messerspitze vom reinen Vitamin C in Pulverform in einem Glas Wasser. Übrigens: Den höchsten Gehalt (2300–3150 mg) an Vitamin C hat die Frucht, die in Australien als Kakadu plums bekannt ist, zählt zum sogenannten Bush Food und wurde von den Aborigines seit Zehntausenden von Jahren gegessen. Hierzulande ist Hagebutte die Nummer 1 mit 1250 mg Gehalt an Vitamin C.

Weiters versorge ich meinen Körper mit dem Aronia-Öl und den Vitamin D3 Tropfen. Diese beiden kleinen Geheimnisse nehme ich 21 Tage als Kur. Vor dem Essen. Josef Schreiberhuber (Kräuter-Hof Haag in Niederösterreich) empfiehlt 1 Schluck um Mund auf der Zunge lassen und diesen dann schlucken. Präventiv und Gesund.

Ich hoffe hier ein wenig dazu beitragen zu können, dass dein Immunsystem ausreichend versorgt werden kann. Ich möchte aber betonen: Die Selbsterfahrung ist das wichtigste beim Umsetzen mit den Empfehlungen. Was einem gut tut muss man wie immer selber herausfinden.

Ich wünsche einen gesunden Tag.

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