So. Aug 25th, 2019

Mental Living

Dipl. Sport Mental Coach – Gerhard Obermüller

Vermeidbare Krebsfälle durch Ernährung

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Zur Vorbeugung verschiedener Erkrankungen, insbesondere zahlreicher, wenn auch nicht aller Krebserkrankungen, bleiben Obst und Gemüse ein sehr bedeutender Faktor. Darüber hinaus leiten Experten aber noch weitere Empfehlungen aus den bisher vorliegenden Studien ab: Sie fordern dazu auf, täglich weitere faserhaltige Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte zu verzehren und so auf mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu kommen. Ferner empfehlen sie, den Zucker- und Alkoholkonsum einzuschränken.

Die Studienlage weist zudem darauf hin, dass es vorteilhaft ist, durchschnittlich nicht mehr als 30 Gramm Fleischprodukte am Tag zu essen und weißes Fleisch oder Fisch zu bevorzugen. Verbunden mit körperlicher Bewegung und der Vermeidung von Übergewicht, ließe sich mit diesen Ernährungsempfehlungen die Zahl der Krebsfälle schätzungsweise um 30 bis 40 Prozent vermindern. Das sind weltweit jährlich drei bis vier Millionen Erkrankungen weniger. Allein für Deutschland würde das 97.000 bis 132.000 weniger Krebsfälle pro Jahr bedeuten.

F73-F08_Krebsfälle Der Stand der Wissenschaft*

• 30-40 % der Krebserkrankungen sind auf Fehlernährung zurück­zuführen.

• Der Konsum von Obst und Gemüse beugt Krebsformen im Magen-Darmtrakt, in den Atmungsorganen sowie von Blase, Nieren und Eierstöcken vor.

• Obst und Gemüse zeigten in der EPIC-Studie bisher keine signifikante Risikominderung bei hormonabhängigen Krebserkrankungen von Brust und Prostata.

• Isolierte, hochdosierte Vitamine bzw. sekundäre Pflanzenstoffe zeigen keine oder eine geringere Krebs vorbeugende Wirkung, als wenn sie über Obst und Gemüse verzehrt werden.

• Offenbar bestehen Synergieeffekte zwischen tausenden von bioaktiven Substanzen. Vitamine alleine können diese Effekte nicht erreichen.

• Die abgeleiteten Ernährungsempfehlungen lauten:

    • mind. 400 g Obst und Gemüse pro Tag (möglichst reif, frisch und schonend verarbeitet verzehren)
    • mind. 30 g Ballaststoffe pro Tag
    • Fleischkonsum auf 30 bis 90 g pro Tag reduzieren
    • Zucker- und Alkoholkonsum einschränken
    • schadstofffreie Bioprodukte bevorzugen (auch beim Fleisch)
    • auf Versorgung mit hochwertigen pflanzlichen Ölen achten(Omega-3-Fettsäuren)

*abgeleitet aus den Erkenntnissen der EPIC-Studie

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Bildquelle:http://www.gesund-mit-juiceplus.de/
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