So. Aug 25th, 2019

Mental Living

Dipl. Sport Mental Coach – Gerhard Obermüller

Ernährung

Stability_and_stabilityUnser Körper besteht im Wesentlichen aus Zellen. Die Zellen könnten uns über 130 Jahren erhalten bleiben. Durch mangelnde Nahrungsstoffe – durch fehlende Bewegung und durch Industriekost schwächen wir die Zellen. Gehirn, -Muskel und Nervenzellen  werden ge (be)schädigt und das führt zu Krankheiten und schweren Körperlichen Defekten. Nicht sofort und nicht gleich –  in ca. 10-20 Jahren wird es aufgrund der Nahrungsdefizite, die wir den Körper antun und ihm die lebensnotwendige Nahrung vorenthalten – zu massiven Zellschädigung kommen und den damit verbundenen Krankheiten, die uns Tagtäglich in vielen Arztpraxen begegnen, näher kommen.

Damit unsere Zellen aber länger aushalten und ihr “Dasein” ein Maß an Lebensqualität auch mitbringen kann und soll – sollten Sie so gut wie nur möglich auf Ihre Ernährung achten. Unabhängig ob Diäten und welchen Humbug es noch so gibt: Hier geht es um Gesundheit und schauen Sie auf ihre Nahrung – denn NAHRUNG ist gleich LEBEN:

Die Nahrung und wie funktioniert Ernährung!

Ihr Körper benötigt deshalb Nahrung, damit Sie Energie haben um die täglichen Anforderung des Lebens meistern zu können. Nicht nur Körperlich sondern auch unser Gehirn braucht Nahrung.  Nahrung ist Ihr “Treibstoff”! Vergleichen wir es einmal ganz Banal: Ein Auto das auf 100 KM einen “Spritverbrauch” von ca. 8 Litern benötigt.

Haben Sie schon einmal nur 7 Liter in den Tank ihres Wagens gefüllt? Wenn JA dann viel Spaß – Sie werden keine 100 Km Distanz bewältigen. Ihr Auto bleibt vorher stehen. Im Gegensatz zum Menschen – Der Mensch ist seit Urzeiten auf Überleben  getrimmt. Wir bleiben nicht stehen. Unser Körper ist ein Wunder der Natur. Er nimmt sich den fehlenden “Sprit” aus den Körpereigenen Zellen und verhindert ein “Stehenbleiben”. Aber genau da liegt die Gefahr.

Dieses “Spiel” hält der Körper, der immer regelmäßig auf Nahrung verzichten muss oder nur wenig an Nahrung bekommt, viele Jahre durch. Wenn Sie Genetisch bevorteilt sind – (also ein Muskulärer Typ) können Sie das vielleicht länger aushalten – aber seien Sie beruhigt, auch der starke und Muskuläre Körper wird nach 10-20 Jahren ein Krankheitsbild aufweisen. Es ist wichtig, dass sich der Mensch ernährt. Noch wichtiger sind diese Dinge:

 

DER ZEITPUNKT  / DIE QUALITÄT / DIE MENGE / DIE VIELFALT

Zeitpunkt: Morgens – Mittag – abends

  • Morgens : Frühstück = Tee, Kaffee, Brot (Kohlehydrate), Butter, Wurst, Käse (Wichtig: Kohlehydrate um Energie zu gewinnen) 300 – 500 Kal.
  • Mittags: Kohlehydratreiche Kost: 60 % Kohlehydrate, 20-30 % Eiweiß und 10-15% Fett (Kartoffel, Reis, Fisch, Fleisch,) 1000-1200 Kal.

Dazu: Enzyme = Gemüse, Salat und/oder Obst (als Nachspeise)

  • Abendessen:  Genuss essen – Brötchen, Fisch, Wurst, Fleisch -> Wollen Sie Abnehmen > Lassen Sie die Kohlehydrate weg! Auch Obst ist kein Ideales Mittel am Abend zum Abnehmen (Fruchtzucker) 200-300 Kal.

TIPP:* Auch sollten Sie zwischen den Hauptmahlzeiten keine Mahlzeiten, Snacks, oder sonstiges zu sich nehmen. Trinken Sie vor allem ausreichend Flüssigkeiten zwischen den 3 Mahlzeiten
Hinweis:* Bis zum späten Mittag müssen Sie 2/3 des Ernährungsgrundbedarfs zu sich genommen haben.

Der ideale Ablauf:

  • Aufstehen – Frühstücken zwischen 7.00-9.00 Uhr (Brot ist der bessere und gesündere Kohlehydrate Spender als Gebäck (Semmel, Weißbrot)
  • Mittags – Hauptmahlzeit: Zwischen 11.30 Uhr – 14 Uhr
  • Abendessen zwischen 16.00 Uhr – 19.00 Uhr (Genuss essen)

Hinweis:* Je mehr Sie am Abend und je später Sie essen umso schlechter wird ihre Schlafqualität.
Hinweis:* Ab 22 Uhr stellt sich bis fast zur Gänze die Magen-Darmtätigkeit ein.

Qualität:

Alles was frisch ist, ist eigentlich das A & O bei der Ernährung. Hier sollte man schauen, dass man frisches Fleisch – frisches Gemüse – frische Nahrungsmittel verkocht und auf den Tisch serviert. Tiefkühlkost und Fertigprodukte gehören nicht auf den Teller. Ab und an mal darf man auch so etwas zu sich nehmen. Es sollte aber nicht zur Gewohnheit werden.

Da ist doch noch die Geschichte vom Rennpferd:

Stellen Sie sich vor, Sie würden ein Rennpferd besitzen, das eine Million Euro wert ist. Wie würden Sie dieses Pferd behandeln, und wie würden Sie es füttern? Würden Sie ihm einige Wodka- Lemon zu saufen geben und Pommes-frites mit Mayonnaise und Mousse au Chocolat zum Nachtisch? Würden Sie ihm Bier statt Wasser geben und ein Pfund Eis mit extra viel Sahne statt Hafer? Würden Sie das edle Tier mit House- Musik beschallen und nachts mit ihm durch die

Lokale ziehen? Würden Sie ihm das Rauchen beibringen und ihm einen Fernseher in den Stall stellen, damit es so richtig nervös wird und schlecht schläft?

Natürlich würden Sie all diese Dinge nicht tun.

Aber warum tun so viele Menschen dies ihrem Körper an????

Bedenken Sie eines: Nahrung ist ESSEN – und es geht nicht nur um die Gewichtskontrolle. Ein wesentlicher Faktor ist das Wachstum des Körpers und die Erhaltung der Gesundheit.

Salat, Gemüse und Obst sind keine Hauptmahlzeiten und sollten zwar auf der Tagesordnung stehen, dennoch ersetzen diese nicht die Tägliche Nahrungszufuhr von Kohlehydrate, Eiweiß und Fette.

Viele Krankheiten entstehen durch Nahrungsdefizit, Nahrungsmangel, Vitaminmangel und der Verzicht gesunder  Bewegung im täglichen Leben.

Im Wesentlichen haben wir uns Physiologisch (Körperlich) seit Menschengedenken nicht verändert.

Nahrungs, – und Bewegungsdefizite verändern nicht nur unseren Körperlichen Zustand sondern lassen auch unsere Gehirntätigkeit darunter leiden. Unser Körper ist seit jeher auf Überleben getrimmt. Viele Jahre einer Defizienten Nahrungsaufnahme, zu wenig Kraftstoff für unseren intelligenten Körper bedeutet gesundheitliche Zellschädigung. Muskel,-Nerven und Gehirnzellen reagieren nach Jahren auf diesen Entzug. Der Prozess vieler Krankheiten beginnt. Die bei den meisten Menschen dann letztendlich bei vielen Arztbesuchen enden.

Die GUTE Nachricht

Sie können jetzt dafür Sorgen, dass Sie nicht in die Krankheitsfalle tappen. Eine Ernährungsumstellung geht nicht von heute auf morgen. Ein kleiner Tipp am Rande: “Geben Sie sich Zeit” – Essen Sie drei Mal Täglich – Frühstück – Mittagsessen – Abendessen. Der Spruch: In der Früh wie ein Kaiser, Mittag wie ein König und am Abend wie ein Bettelmann essen – ist gar nicht verkehrt. Wenn Sie das machen haben Sie bereits einiges Richtig gemacht. Entscheidend ist und bleibt die Qualität der Nahrungsmittel.  Schwarzbrot anstelle von Weißbrot in der Früh, mit einer oder zwei Tassen Tee/ Kaffee – Mittags mehr Kohlehydrate (Nudeln, Kartoffeln,… – dazu gutes Eiweiß (Fisch, Fleisch, Reis,,,) und richtige Fette komplettieren die Mahlzeit zu Mittag. Vergessen Sie nicht auf Enzyme (Salat / Obst). An den Abenden nehmen Sie noch eine kleine Portion zu sich. Empfehlenswert sind Eiweißhaltige Produkte aber auch ab und an mal ein Joghurt am Abend genießen bringt wahre Wunder.

Wer ein paar Kilo verlieren will, sollte am Abend weder Kohlehydrate noch Obst (Fruchtzucker) zu sich nehmen! Hingegen Eiweiß (Fisch, Fleisch, Gemüse, Reis, Salat) kurbelt die Fettverbrennung quasi im Schlaf an. (Das Prinzip von “Schlank im Schlaf”)

Verzichten Sie auf Snacks und vor allem auf Industriekost (Fertiggerichte). Je frischer Ihre Nahrung ist umso besser fühlen Sie sich.

Meine “10 Golden Tipps”

  1. 2/3 des Grundnahrungsgrundbedarfes an Nahrung eines Menschen muss/soll bis zum späten Mittag zu sich genommen werden.
  2. Trinken Sie in den Nahrungspausen zwischen den Mahlzeiten (Frühstück – Mittagessen – Abendessen) viel Wasser. Die eine oder andere Tasse Kaffee oder Tee ist wie immer erlaubt.
  3. Verzichten Sie auf künstliche Nahrungsergänzungsmittel. (Supradyn uvm.)
  4. Vitamine: Obst und Gemüse sollten Sie ab und an mal zu sich nehmen. Zum Frühstück, nach dem Mittagessen.
  5. Geben Sie Ihren Magen erholung. In den Pausen der Nahrungsaufnahme (zwischen Frühstück – Mittagessen – Abendessen) Ihr Magen wird es Ihnen mehr als nur Danken.
  6. Juice Plus: Obst und Gemüse (mehr als nur eine Empfehlung)
  7. Unser Körper besteht im Wesentlichen aus Wasser. Füllen Sie täglich ihren Wasserhaushalt auf.
  8. Ab und an mal dürfen Sie sich auch die eine oder andere kleine “Verführung” gönnen. Bedenken Sie das Sie MENSCH sind und keine Maschine. Aber: Ein Snack oder andere Industriekost sollte keine Hauptmahlzeit sein.
  9. Bewegen Sie sich täglich in der frischen Natur. Gehen Sie Spazieren oder laufen Sie eine Runde. Klein Anfangen!
  10. Essen zur Erhaltung der Gesundheit hat nichts mit Hungern und Fasten zu tun, oder auf Verzicht von Grundnahrungsmittel. Im Gegenteil: Die Basis für ein glückliches und gesundes Leben ist und bleibt die tägliche Nahrungsaufnahme.
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